Geschichte


       
Die geschichtlichen Wurzeln der SELK liegen in der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts.
Erste Gemeindebildungen erfolgten ab 1830, nach Einführung der Union, d. h. der Vereinigung von

lutherischer und reformierter Kirche in Preußen, später auch in anderen Ländern.


Aus dem Widerstand bekenntnistreuer Lutheraner gegen diese Union heraus kam es zur Bildung einer
ersten staatsfreien, bekenntnisgebundenen lutherischen Kirche auf deutschem Boden. In Hannover
und Sachsen bildeten sich später ebenfalls selbständige lutherische Gemeinden, erwachsen aus dem
Ringen
um eine klare lutherische Position gegenüber dem zunehmenden Einfluss von Rationalismus
und liberaler Theologie.


1972 schlossen sich die verschiedenen unabhängigen lutherischen Kirchen zur
Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche zusammen.


Die Gemeindegründung in Lüneburg erfolgte im Jahre 1927. Schon von diesem Zeitpunkt an nutzte
die Gemeinde die Kirche am Springintgut 6a für ihre Gottesdienste. 1956 konnte die Kirche gekauft werden.

Das Gemeindehaus mit der Küsterwohnung wurde 1987 eingeweiht. Heute hat die Gemeinde ca. 200 Glieder.

Aus der Chronik der St. Thomas Gemeinde:

30. April 1878
Gründung der Hannoverschen Evangelisch Lutherischen Freikirche

Judica 1924
Lüneburg wird Predigtstelle

14. Oktober 1926
Erstes Treffen des Kirchenvorstandes

29. Mai 1927
Gründung der Gemeinde in Lüneburg, die Kapelle Am Springintgut wird gemietet

1952
Beginn der Posaunenchorarbeit

21. April 1955
Ankauf der Kapelle Am Springintgut

23. Oktober 1955
Die Gemeinde wird Körperschaft des Öffentlichen Rechts

19. September 1972
Die Gemeinde erhält den Namen „St. Thomas-Gemeinde“

08. Februar 1987
Einweihung des Anbaus „Kulturelle Begegnungsstätte“

13. Oktober 1993
Eröffnung des Bücherbogens

1997
Umbau der Empore

25. Januar 1998
Einweihung der neuen Empore

25. April 2002
Vollmitgliedschaft in der ACKL nach 12-jähriger Gastmitgliedschaft 

 

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